Es war einmal ein junger Mann der die U-Bahn nahm. Er setzt sich neben eine junge Frau.
"Wir essen um genug Energie zu haben um weiterhin essen zu können. Sind wir nur Automaten?" fragt er sie, ein Lächeln im Mundwinkel.
"Im Leben werden wir geboren, wir existieren, und dann sterben wir," antwortet sie, ebenfalls mit einem Lächeln.
"Um es einfach zu halten, das Leben ist also?" fragt er.
"Ihre Frage verwirrt mich," sagt sie.
"Ihre Verwirrung verwirrt mich," sagt der junge Mann.
"Verwirren wir uns doch gegenseitig," sagt sie.
Ein akustisches Signal lässt den jungen Mann seinen Kopf heben. "Mein Schicksal ist gekommen," sagt er, steht auf und hält der jungen Frau ein Stück Papier hin. "Ich beabsichtige, unsere gemeinsamen, unbedeutenden Versuche unsere Existenz zu begreifen, fortzuführen. Auf dass Ihre Weiterreise nicht vollends von existenzieller Furcht dominiert wird," fügt er hinzu und steigt aus der U-Bahn aus, ohne dabei auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante zu achten.
Die Moral der Geschichte ist, dass es keine allgemeingültige Moral gibt und nichts einen Sinn hat, insbesondere nicht die Worte die ihr gerade Schäferhund Weg grün Chinese Apfel Brot.
"Wir essen um genug Energie zu haben um weiterhin essen zu können. Sind wir nur Automaten?" fragt er sie, ein Lächeln im Mundwinkel.
"Im Leben werden wir geboren, wir existieren, und dann sterben wir," antwortet sie, ebenfalls mit einem Lächeln.
"Um es einfach zu halten, das Leben ist also?" fragt er.
"Ihre Frage verwirrt mich," sagt sie.
"Ihre Verwirrung verwirrt mich," sagt der junge Mann.
"Verwirren wir uns doch gegenseitig," sagt sie.
Ein akustisches Signal lässt den jungen Mann seinen Kopf heben. "Mein Schicksal ist gekommen," sagt er, steht auf und hält der jungen Frau ein Stück Papier hin. "Ich beabsichtige, unsere gemeinsamen, unbedeutenden Versuche unsere Existenz zu begreifen, fortzuführen. Auf dass Ihre Weiterreise nicht vollends von existenzieller Furcht dominiert wird," fügt er hinzu und steigt aus der U-Bahn aus, ohne dabei auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante zu achten.
Die Moral der Geschichte ist, dass es keine allgemeingültige Moral gibt und nichts einen Sinn hat, insbesondere nicht die Worte die ihr gerade Schäferhund Weg grün Chinese Apfel Brot.
Und auf geht's auf eine kleine Spritztour ans andere Ende des Landes.
Wir verlassen die Farm und kommen in Gongju an, ein Dörfchen mit etwa 150'000 Einwohnern. Nach acht Stunden Fahrt und mehreren Bussen stehen wir vor verschlossen Türen. Die Chefin kommt öffnet uns schließlich die Türen und, Überraschung, sie spricht besser Deutsch als Englisch.
Unser erster Ausflug führt uns auf den Berg der christlichen Märtyrer (das sind übrigens keine ökumenischen Automodelle). Oben angekommen hat man den Eindruck, dass eine Kirche eine Runde zu viel auf der Achterbahn gefahren ist und schließlich seine Innereien auf die grüne Wiese entleert hat. Wir finden dort alle Elemente einer Stino-Kirche vor, wenn man von den Wänden und dem Dach absieht.
Wir lassen die Vergangenheit hinter uns und steigen in ein Birektionales Unitemporales Schneckengefährt (kurz: BUS) ein und kommen in der Zukunft in Sejong an.
Sejong ist eine das neue administrative Zentrum Koreas, um Seoul etwas zu entlasten. Ausser dem Parlament wurden alle anderen Regierungsorgane nach Sejong verfrachtet. Da die Idee, mitten aus der Pampa zu regieren neu ist, ist es auch die Stadt. Vor zwanzig Jahren gab es sie noch nicht. Kein Reiseführer der was auf sich hält erwähnt Sejong. Wir sind allerdings beeindruckt. Ich habe noch nie so viele Wohnblöcke auf einem Haufen gesehen.
Jedenfalls hat es uns in die Stadt der rechteckigen Formen verschlagen, weil wir am Filmdreh einer Serie als Statisten mitwirken wollten. Anna wollte erst nicht so richtig aber im Endeffekt hat sie mitgespielt und nicht ich, weil meine Kleidung nicht elegant genug war.
Ich habe einen Sprachtest konzipiert. Ich nenne ihn den Subway-Test und besteht daraus, in ein Subway-Restaurant zu gehen und mit genau dem Sandwich wieder rauszukommen, dass man wollte. Koreanisches Subway: Erfolg! In etwas mehr als zwei Monaten bekommen ich dann auch mein Zertifikat.
Und schon geht es weiter in die nächste Stadt namens Jeonju, ein unbedeutendes Städtchen mit 600'000 Einwohnern und Ursprung des Bibimbap. Nein, das ist kein Fernsehclown, sondern eins der traditionellen Gerichte Koreas.
Wir haben ein Zimmer im Viertel der traditionellen Häuser (sogenannte Hanoks) gebucht. Ein größerer Kontrast mit der ultramodernen Stadt Sejong ist kaum möglich. Die Chefin gibt uns, als Imbiss, ein paar Stücke Melone, die wörtlich übersetzt "arbeitslos" heißt.
Das Viertel ist ein bisschen Disneyland für Erwachsene. Alle Welt ist verkleidet, nicht nur in traditionellen Trachten, die man überall leihen kann, sondern auch aus anderen Epochen. Die Leute fahren Fahrrad oder elektrische Roller. Mehrere Läden sind auf Instagram-würdige Photos spezialisiert.
Wir gehen, bergauf und bergab, durch die Gassen eines Viertels auf dem Hügel nebenan. Hier finden wir viele mehr oder wenige gute Graffitis.
Als wir dann endlich ins Bett gehen, welches ein Futon auf dem Fußboden ist, ganz traditionell, stecken wir einen Löffel in einen Ring, um die Tür abzuschließen.
Und schon geht es weiter in die nächste Stadt namens Jeonju, ein unbedeutendes Städtchen mit 600'000 Einwohnern und Ursprung des Bibimbap. Nein, das ist kein Fernsehclown, sondern eins der traditionellen Gerichte Koreas.
Wir haben ein Zimmer im Viertel der traditionellen Häuser (sogenannte Hanoks) gebucht. Ein größerer Kontrast mit der ultramodernen Stadt Sejong ist kaum möglich. Die Chefin gibt uns, als Imbiss, ein paar Stücke Melone, die wörtlich übersetzt "arbeitslos" heißt.
Das Viertel ist ein bisschen Disneyland für Erwachsene. Alle Welt ist verkleidet, nicht nur in traditionellen Trachten, die man überall leihen kann, sondern auch aus anderen Epochen. Die Leute fahren Fahrrad oder elektrische Roller. Mehrere Läden sind auf Instagram-würdige Photos spezialisiert.
Wir gehen, bergauf und bergab, durch die Gassen eines Viertels auf dem Hügel nebenan. Hier finden wir viele mehr oder wenige gute Graffitis.
Als wir dann endlich ins Bett gehen, welches ein Futon auf dem Fußboden ist, ganz traditionell, stecken wir einen Löffel in einen Ring, um die Tür abzuschließen.
Man denkt fast wir sitzen im Flugzeug, obwohl wir nur einen simplen Luxusbus nach Gwangju nehmen, eine idyllische Kleinstadt mit 1'500'000 Einwohnern (das ist kaum halb so groß wie Berlin). In unserem Hostel treffen wir auf eine Familie aus Frankreich, deren Weltrundreise sich in eine Südkorearundreise verwandelt hat.
Im Wald flirtet ein Spielplatz mit mir und ich nutze die Gelegenheit um mir an einer Klimmzugstange eine Rippe zu brechen. Das tut am Anfang gar nicht mal so sehr weh.
Wir nehmen erneut einen Bus und kommen in Tongyeong an, wo wir von Kopf bis Fuß desinfiziert werden und eine Kabine mit UV-Strahlung passieren, bevor wir endlich den Tongyeongschen Boden mit unseren müffelnden, aber keimfreien Füßen betreten dürfen.
Unsere Tongyeongischen Abenteuer erwarten euch das nächste Mal. Habt einen schönen Urlaub, auch wenn, im Großen betrachtet, er völlig unbedeutend bleibt.
Platonische Küsschen!
Jetzt geht es auch direkt und ohne Umschweife weiter mit unserem Echterfunden.
Hier noch einmal die Regeln zur Erinnerung: Unter den drei folgenden Vorschlägen muss man die echten von den erfundenen trennen.
Die Lösung findet ihr ganz unten nach den Bildern. Viel Spaß damit.
*Wer schummelt muss einen zehn-seitigen Artikel über die Vergeblichkeit menschlicher Unternehmungen schreiben und diese Seiten anschließend verbrennen, ohne sie vorher einer anderen menschlichen Seele zu zeigen.
Wir nehmen erneut einen Bus und kommen in Tongyeong an, wo wir von Kopf bis Fuß desinfiziert werden und eine Kabine mit UV-Strahlung passieren, bevor wir endlich den Tongyeongschen Boden mit unseren müffelnden, aber keimfreien Füßen betreten dürfen.
Unsere Tongyeongischen Abenteuer erwarten euch das nächste Mal. Habt einen schönen Urlaub, auch wenn, im Großen betrachtet, er völlig unbedeutend bleibt.
Platonische Küsschen!
Jetzt geht es auch direkt und ohne Umschweife weiter mit unserem Echterfunden.
Hier noch einmal die Regeln zur Erinnerung: Unter den drei folgenden Vorschlägen muss man die echten von den erfundenen trennen.
Die Lösung findet ihr ganz unten nach den Bildern. Viel Spaß damit.
*Wer schummelt muss einen zehn-seitigen Artikel über die Vergeblichkeit menschlicher Unternehmungen schreiben und diese Seiten anschließend verbrennen, ohne sie vorher einer anderen menschlichen Seele zu zeigen.
1 : Ihr wie auch ich essen rohe Tomatenscheiben mit Salz. Die Koreaner machen das genauso, allerdings tauschen sie das Salz gegen Zucker aus.
2 : Hwangeum Tweji - die goldenen Schweine - ist eine umschreibende Bezeichnung für junge Kinder.
3 : Die Koreaner essen Hühnerfüsse wenn sie ein männliches Baby haben wollen. Wir haben nicht herausfinden können, was man für ein Mädchen essen muss.
3 : Die Koreaner essen Hühnerfüsse wenn sie ein männliches Baby haben wollen. Wir haben nicht herausfinden können, was man für ein Mädchen essen muss.



































































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